Dünger und Erden - Übersicht

Für ein gesundes Wachstum benötigt die Pflanze Licht, Luft, Wasser und Wärme. Zudem benötigt die Pflanze noch Nährstoffe, die in der Natur als Rohstoffe vorhanden sind, aber mineralisiert werden müssen. Nur so können sie von den Pflanzen aufgenommen werden. Mit Dünger und Spezialerde kann hier nachgeholfen werden.

Spezialdünger und -erden

Der Bedarf an bestimmten Nährstoffen ist von Pflanze zu Pflanze verschieden. Universaldünger richten sich mit ihrem Nährstoffangebot nach dem allgemeinen Bedarf von Gartenpflanzen. Daneben gibt es eine Menge von Spezialisten. Diese sind auf einzelne Gartenkulturen abgestimmt und verrichten dabei beste Arbeit.

Selbst wenn alle Bedingungen für die Pflanze zu stimmen scheinen, entwickeln sich dennoch nicht alle Gartenpflanzen gleich gut. Ein Grund dafür könnte die Gartenerde sein. 

Arten von Spezialdünger und erden

Rasendünger

Ein gesunder Rasen produziert bis zu 10 kg Gras pro Jahr und qm und jede Menge Sauerstoff. Die erforderlichen Nährstoffe entzieht er dem Boden. Hier ist eine periodische Düngung über das Jahr verteilt nach folgendem Schema sinnvoll.

Rosendünger

Rosen sind Blütenpflanzen, die schon seit langer Zeit die Menschen erfreuen. Eine reichhaltige Sortenvielfalt schmückt unsere Gärten. Ob es nun Kletterrosen oder Edelrosen sind, jede dieser herrlichen Pflanzen ist ein Schmuck für den Garten.

Für einen stolzen Wuchs und kräftiges Gedeihen werden viele Nährstoffe in einem sorgsam ausgewogenen Verhältnis benötigt. Mit Rosendünger geben Sie diesen Pflanzen alle benötigten Nährstoffe.

Rhododendronerde für Moorbeetpflanzen

Moorbeetpflanzen wie z.B. Rhododendren, Azaleen, Eriken, Callunen und andere, bevorzugen sauren Rohhumus mit niedrigem pH-Wert. Hier sollte Rhododendronerde verwendet werden. Diese kann pur oder mit einem Teil beigemischter Gartenerde verwendet werden. 

Tipp: Sind Moorbeetpflanzen bereits in normaler Gartenerde gepflanzt und verkümmern langsam: Dann bringen Sie nachträglich Rhododendronerde auf die Gartenerde auf und arbeiten diese um die Pflanzen herum leicht ein. Von Zeit zu Zeit weitere Rhododendronerde aufbringen.

Teicherde

Teichpflanzen würden mit normaler Erde gepflanzt das Wasser zu sehr mit Nährstoffen anreichern und das Algenwachstum stark fördern. Teicherde wirkt dem mit seiner speziellen Zusammensetzung aus Tonmineralien und Quarzsand entgegen.

Anzuchterde

Für die Anzucht von Sommerblumen und Gartenpflanzen wird in eine Pflanzschale Anzuchterde gefüllt und leicht angedrückt. Nach Aufbringen des Samens wird mit einer dünnen Schicht Anzuchterde abgedeckt und vorsichtig gewässert. 

Pflanzerde

Pflanzerde ist für das Pflanzen von Bäumen, Sträuchern, Gemüse, Stauden und Blumen geeignet.
Bei Bäumen und Sträuchern wird das Pflanzloch doppelt so groß wie der Wurzelballen ausgehoben. In den aufgelockerten Grund wird Pflanzerde eingearbeitet. Die Pflanze nun einsetzen und mit einer Mischung aus 1 Teil Pflanzerde und 1 Teil Gartenerde füllen. Die eingefüllte Erde sorgfältig festtreten und wässern.

Kompost

Wertvollen Humus für den Garten herzustellen ist kein Problem. Sind die Bedingungen für ein richtiges Verrotten des Kompostiergutes jedoch ungünstig, kann mit Kompostierhilfsmittel wie z.B. Schnellkomposter, Kompostvererdern usw. nachgeholfen werden. Durch Zugabe dieser Hilfsstoffe werden dem Kompostiergut Mikroorganismen und Pilzkulturen zugeführt, die für eine schnelle Umsetzung in wertvollen Humus sorgen.

Bodentest-Sets

Zur Ermittlung der Nährstoffzusammensetzung im Boden sind Bodentest-Sets recht hilfreich. Nach dem Test können Sie den Boden gezielt mit den erforderlichen Nährstoffen versorgen.